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"Der Schutz der Außengrenzen muss wieder Markenkern der CDU sein"

Justizminister Guido Wolf zu Gast beim traditionellen Aschermittwoch der CDU in Gäufelden

Rund 150 Gäste waren wieder zum traditionellen Aschermittwoch der CDU in die Bürgerhalle gekommen um das hausgemachte Gulasch zu genießen, vor allem aber natürlich um deutlichen Worten der Redner aus Land und Bund zu lauschen.

Bevor es losgehen konnte, mit Deftigem aus Küche und von der Kanzel, bat der Ortsvorsitzende Christoph Schaefer vor Beginn der Veranstaltung eine Gedenkminute einzulegen für die vor kurzem tödlich verunglückte Helga Steinle. Die frühere Gemeinde- und Kreisrätin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes hatte über Jahrzehnte die Lokalpolitik in Gäufelden und im Kreis Böblingen maßgeblich mitgestaltet und war darüber hinaus in zahlreichen weiteren Ehrenämtern aktiv.

Auf aktuelle Themen mit denen sich der baden-württembergischen Landtag befasst ging Sabine Kurtz MdL bei ihrem Grußwort ein. „In Stuttgart beschäftigt gerade die Diskussion um eine Reform des Landtagswahlrechts die Gemüter“ so die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete und Bildungsexpertin ihrer Fraktion. Kurtz betonte die parlamentarische Verantwortung um ein basisdemokratisches und bürgernahes Wahlrecht zu ringen. „Dazu gehört auch, dass die Abgeordneten fest in den Wahlkreisen verwurzelt und dicht bei den Menschen sind“, so Sabine Kurtz. Mit dem bewährten Wahlrecht würden Personen und nicht Listen gewählt. Aufbrausender Zwischenapplaus zeigte, dass die Leonberger Abgeordnete bei den Besuchern und ihren Parteifreunden geschätzt und zu Hause ist. 

Dass der Erhalt der Land- und Fortwirtschaft für die Frau eines leitenden Forstdirektors in keinster Weise leidiges Randthema ist, machte Sabine Kurtz MdL mit Ihrer Forderung nach Respekt und Wertschätzung für die Land- und Forstwirte deutlich. So stellte Sie fest, dass die Landwirtschaft neben der Produktion regionaler Lebensmittel für eine gesunde und schmackhafte Küche die Basis unserer Wohlstands- und Freizeitgesellschaft sei.

Gespannt warteten Besucher und Parteifreunde was der Hauptredner des Abends, der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf MdL mit nach Tailfingen gebracht hatte. War der frühere Tuttlinger Landrat doch eingeladen um unter dem Thema „Spannende Zeiten: Auf die CDU kommt´s an!“ zu sprechen. Wolf, der unter großem Applaus flinken Schrittes das Rednerpult erklomm, machte nicht lang Federlesens. Die Union und damit die CDU stelle sich der Verantwortung, bemerkte Wolf mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen. Die CDU und Finanzminister Wolfgang Schäuble habe Großes geleistet. „An dieser stabilen und soliden Finanzpolitik darf sich in Deutschland nicht ändern“, hielt Wolf sogleich fest. Aber mit einem einfachen „weiter so“ sei es nicht getan. Der Schutz der Außengrenzen sei dringend nötig. „Dies muss wieder Markenzeichen der CDU sein“ so der baden-württembergische Justizminister. Desweiteren dürfe der Rechtsstaat nicht aus den Augen verloren werden. Insbesondere mit Blick auf die fehlende Neutralität der Justiz in Polen stellte Wolf fest, dass die Rechtsstaatlichkeit ein Fundament Europas sei.

Die CDU mache Politik für die Menschen. „Wir nehmen die Menschen wie sie sind. Wir wollen sie nicht umerziehen“ stellte Wolf fest.  Mit seiner unnachahmlichen Art komplexe Sachverhalte verständlich auf den Punkt zu bringen, machte Guido Wolf MdL die Tailfinger Bürgerhalle, gemäß seinem Slogan aus dem Landtagswahlkampf, zu seinem „Revier“ und damit zum Revier der CDU. Tosender Applaus und frohe Gesichter waren der Dank für die Ausführungen des brillanten Redners.

Ohne Pult, direkt vor und zu den Besuchern und Mitgliedern sprach der frisch gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz. Es wurde gewählt und die Menschen wollen nun eine Regierung, waren die Kernbotschaften des direkt gewählten Abgeordneten für den Böblinger Wahlkreis. Er wolle nun anpacken für den Kreis Böblingen gab sich Biadacz motiviert.

Dass man den Bürger und das Wahlergebnis der Bundestagswahl in der CDU ernst nehme hob der Kreisvorsitzende Michael Moroff in seinem Schlusswort hervor. So werde mit der Ortsvorsitzenden noch in dieser Woche eine offene Diskussion zum Ergebnis der Koalitionsverhandlungen geführt. Auch die Presse sei eingeladen. Offenheit und Transparenz seien wichtige Kriterien für eine ehrliche Politik nah am Bürger. Für den nächsten Tag seien der Bundestagsabgeordnete Biadacz und er an verschiedenen Standorten im Kreis unterwegs zum Bürgerdialog über die Koalitionsverhandlungen. Die Parteimitglieder basisdemokratisch zu Wort und zu den Inhalten kommen zu lasse, wolle man auf einem Diskussionsparteitag Anfang März in Weil der Stadt. Dies seien die nächsten Termine damit die CDU sich erneuern und verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen könne, so Michael Moroff.

Richtig Zuhause fühle man sich in Gäufelden, dankte Moroff dem Ortsverband. Maßgeblich beigetragen habe dazu das Team um den Gäufeldener Vorsitzenden Christoph Schaefer und die Damen aus der Küche, denen ein besonderer Dank für das hervorragende Gulasch gebühre.

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