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Sabine Kurtz wirbt für Werkrealschule in Jettingen

„Die neue Werkrealschule bietet große Chancen.“ Sabine Kurtz MdL ist davon überzeugt, dass Jugendliche durch die enge Verzahnung mit der Berufsschule und der Einführung der neuen Wahlpflichtfächer in Zukunft noch besser auf das Berufsleben vorbereitet werden können. „Ich freue mich, dass es im Landkreis Böblingen ab dem nächsten Schuljahr so viele Werkrealschulen geben wird.“ In ihrem Wahlkreis seien bisher neun Werkrealschulen genehmigt worden.

  Gleichzeitig wirbt die CDU-Politikerin bei Eltern von Viertklässlern dafür, ihre Kinder jetzt in Jettingen anzumelden: „Wir brauchen im Oberen Gäu neben Gäufelden eine zweite Werkrealschule.“ Bisher fehlten leider noch einige wenige Anmeldungen, um die gesetzlich geforderte Zweizügigkeit der Schule nachzuweisen. In Gesprächen mit dem Schulamt, dem Regierungspräsidium, Eltern und Bürgermeistern habe sie allseits den Wunsch gehört, Jettingen die Genehmigung auf Einrichtung einer Werkrealschule zu erteilen. Mit dem Kultusminister habe sie den Fall persönlich erörtert. Auf Grund des schon jetzt leicht abgesenkten Klassenteilers sei die Anmeldung von 32 Kindern bis zum 25. März erforderlich, damit zum neuen Schuljahr zwei Klassen eingerichtet werden können.

Sabine Kurtz ist davon überzeugt, dass in diesen beiden Klassen mit je 16 Schülerinnen und Schülern in Jettingen hervorragende Arbeit geleistet werden könnte. Die Jettinger Hauptschule arbeite schon heute sehr erfolgreich. Die Kinder würden individuell betreut, sie absolvierten Betriebspraktika, könnten unter Arbeitsgruppen auswählen und sich über das Internet mit englischen Schulklassen austauschen. Eltern, Lehrer und Schulleiter seien überaus engagiert, die Schule sei bestens in die Gemeinde integriert. Von all dem habe sie sich selbst bei Besuchen überzeugt.

Umso wichtiger findet es die Mutter dreier Kinder, dass sich die Hauptschule in Jettingen zur Werkrealschule weiterentwickeln kann. „Wenn die Genehmigung erst einmal erteilt ist, werden Eltern das Angebot auf Dauer sicher annehmen.“ Denn jede Werkrealschule, also auch die in Jettingen, werde zur Wahlschule und könne, wie bisher schon Gymnasien und Realschulen, von den Schülerinnen und Schülern auch anderer Orte besucht werden.

Das Gesetz sehe auch vor, dass das Land den Landkreisen Zuschüsse zuweist, wenn zusätzliche Kosten für die Schülerbeförderung anfallen, damit Schülerinnen und Schüler die Werkrealschulen problemlos besuchen können. „Bisher fehlende Buslinien sind kein Argument gegen eine Werkrealschule“, stellt Sabine Kurtz klar.

Einzige Voraussetzung sei die Möglichkeit, zwei Klassen zu bilden. Denn nur bei einer ausreichend hohen Schülerzahl könne das pädagogische Konzept der Werkrealschule mit den drei Profilfächer ab Klasse 8 umgesetzt werden. Die Mindestzahl von 32 Anmeldungen für das Schuljahr 2010/2011 gelte in ganz Baden-Württemberg.
 
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