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Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der CDU Leonberg

30 Mitglieder trafen sich im Hotel Amber, Leonberg

So kurz nach der Bundestagswahl mit wenig erfreulichen Ergebnissen stand diese natürlich zunächst im Fokus der Gespräche. Unser wiedergewählter Bundestagsabgeordneter Marc Biadacz dankte aber erst einmal dem Stadtverband für seine große Unterstützung im Wahlkampf, besonders in Leonberg, das er mehrfach in den letzten Wochen besuchte. Er freute sich auch darüber, dass sein Wahlergebnis, die Erststimmen, mehr als drei Prozent über den Zweitstimmen in seinem Wahlkreis liegt, ein gutes Zeichen für seine Beliebtheit bei den Wählern. Wichtig ist ihm allerdings auch, dass anerkannt wird, dass die Wähler der Union nicht wirklich den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt haben. Auch wenn „Regieren“ natürlich mehr Spaß mache, so gehöre auch Opposition zur Politik dazu; ein echter Demokrat dürfe keine Angst davor haben und die habe er auch nicht. Sollte sich aber die Gelegenheit zu einer Jamaika-Koalition ergeben, sollte sich die Union auch dieser Verantwortung stellen.
Auch die beiden Landtagsabgeordneten, Sabine Kurtz und Matthias Miller, freuten sich mit Marc Biadacz über den erneuten Gewinn seines Direktmandats, das er ausdrücklich als gemeinsam errungen würdigte. Sabine Kurtz berichtete kurz über ihre Aktivitäten als Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium und Matthias Miller kündigte an, dass er künftig öfter in Leonberg sein werde, auch wenn das nicht in seinem Wahlkreis liege: schließlich sei er jetzt Kreisvorsitzender und somit auch für Leonberg und Umgebung zuständig.
Immer ein besonderer Höhepunkt sind die Ehrungen langer und verdienter Mitglieder. Den Beginn mit 25 Jahren Mitgliedschaft machten Helga Sauer und Dirk Jeutter.
35 Jahre dabei ist Kurt Niethammer, für 50 Jahre geehrt wurde Hans-Otto Staubach, für 55 Jahre Ursula Grupp, und sogar 60 Jahre bei der CDU ist Dieter Stonies; das ist länger als die meisten der Teilnehmer überhaupt schon auf der Welt sind! Neben einer Geschenkpackung mit je einem roten und weißen Württemberger Wein erhielten alle Jubilare auch eine Anstecknadel, die ihnen vom Stadtverbandsvorsitzenden Oliver Zander und der Staatssekretärin Sabine Kurtz überreicht wurde.
In der folgenden Aussprache der Mitglieder kamen eine ganze Reihe von Punkten auf den Tisch: angefangen bei einer spürbaren Enttäuschung über das Verhalten von Markus Söder nach der Kanzlerkandidatenkür, über die lange Kette kleiner Fehler Armin Laschets, die einen Eindruck vermittelte, der ihm nicht gerecht wird, bis hin zur deutlichen Aussage, dass die Mitglieder in Zukunft deutlich stärker in die Entscheidungen eingebunden werden sollten, als das bisher der Fall ist. Eine Richtungsdiskussion deutete sich an, wobei man sich weitgehend einig ist, dass eine Annäherung an die AfD sicher nicht der richtige Weg ist, auch wenn manche ihrer Wähler durchaus auch für gute konservative Politik erreichbar sein dürften.
Bei den folgenden Wahlen war die Gemeinsamkeit, die man auf der Bundesebene aktuell etwas vermisste, deutlich zu spüren: Alle Kandidaten wurden gewählt, viele einstimmig oder nur mit einer Enthaltung: Oliver Zander ist der alte und neue Stadtverbandsvorsitzende, seine Stellvertreterinnen Elke Meller und Rebecca Ott wurden bestätigt und Dr. Andreas Wierse als neuer Stellvertreter gewählt. Weiter bestätigt wurden die Schriftführerin Monika Karsunky, Dr. Andreas Wierse als Pressereferent und Elke Meller als Internetbeauftragte. Neu im Vorstand sind Gunther Graf als Schatzmeister und Tim Erhardt als Social Media Beauftragter. Beisitzer für die Ortsverbände Höfingen und Warmbronn sind wie bisher Dirk Jeutter und Heidemarie Benz. Die Beisitzer, teils alte und auch neue sind: Darko Cutkovic, Wolfgang Röckle, Dr. Ulrich Vonderheid, Leon Muhammad, Dieter Stonies, Marion Oker, Katya Satindula, Tobias List, Ralf Nerling, Matthias Hüser und Karim Yaiser. Die neuen Kassenprüfer sind Doris Pfitzenmaier und Hans-Otto Staubach.
Nach gut drei Stunden endete die Jahreshauptversammlung, die trotz des Ausgangs der Bundestagswahl von einer durchaus positiven Stimmung geprägt war. Insbesondere die zunehmende Zahl jüngerer Mitglieder im Vorstand zeigt deutlich, dass der Leonberger Stadtverband gut für die kommenden Aufgaben gerüstet ist und engagierte und fähige Mitglieder hat. Damit sehen wir uns gut für die kommenden Aufgaben in Leonberg gerüstet.



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