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Nemeth und Specht haben extremistische Strömungen in Betrieben im Blick

Sieben Jahre lang hieß der Geschäftsführer der CGM (Christliche Gewerkschaft Metall) in der Region Herrenberg/Böblingen Ralf Holten. Im Juli wurde er im Rahmen einer kleinen Feier im Sindelfinger Haus Sommerhof verabschiedet. Am 1. September hat in Clara Specht jetzt seine Nachfolgerin ihre Arbeit aufgenommen. Der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth hat sich zu einem ersten Meinungsaustausch mit der neuen CGM-Geschäftsführerin getroffen.

„Persönlich, Menschlich, Nah“ – so lauten die drei Säulen der CGM. Und an diesen Säulen will sich auch die neue CGM-Geschäftsführerin der Region Herrenberg/Böblingen Clara Specht orientieren. Das machte sie bei einem ersten Gedankenaustausch mit dem Böblinger CDU-Landtagsabgeordneten Paul Nemeth deutlich. „Wir wollen uns dabei auch auf die klassische Gewerkschaftsarbeit konzentrieren, die sich in erster Linie mit Dingen rund um einen optimalen Arbeitnehmerschutz beschäftigt“, so Clara Specht bei dem Treffen in den CGM-Geschäftsräumen in der Sindelfinger Mercedesstraße, an dem auch die beiden Daimler-Betriebsräte Dirk Junger und Domenico Francavilla teilnahmen. Dabei wollen Specht und Kollegen aber nicht nur für die vielen beim Daimler arbeitenden Mitglieder, sondern auch für jene in den anderen Firmen da sein. „Wir haben den Anspruch jedem gerecht zu werden“, machte Specht deutlich. Ankämpfen will die 27-Jährige auch gegen in Unternehmen hervortretende extremistische Tendenzen innerhalb der Belegschaft. Auch Paul Nemeth sieht hier eine Gefahr. „Extremismus ist in unserer heutigen Gesellschaft leider an der Tagesordnung. Ganz egal ob am rechten oder am linken Ufer. Dagegen gilt es auch in den Betrieben anzukämpfen“, sagte der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete. Weit oben auf ihrer Agenda hat die gebürtige Karlsruherin Specht, die im Frühjahr dieses Jahres in Bamberg ihr Studium in Politikwissenschaften sowie International Relations mit dem Master abgeschlossen hat, zudem das intensive Beobachten der Entwicklungen im Bereich E-Mobilität. „Denn je nachdem wie sich die Automobilindustrie weiterentwickelt, werden auf unsere Mitglieder möglicherweise große Veränderungen zukommen, bei denen wir sie begleiten wollen“, sagte Clara Specht. Wichtig sei es zudem, „dass für eine langfristig gesicherte Beschäftigung neben der E- und S-Klasse noch ein weiteres Volumenfahrzeug komplett am Daimler-Standort Sindelfingen produziert wird“, so Specht. Paul Nemeth will weiterhin den Dialog mit der CGM suchen. „Ich pflege mit der CGM in der Region Herrenberg/Böblingen seit vielen Jahren einen guten, intensiven und konstruktiven Austausch. Das war unter Ralf Holten so und wird jetzt sicher auch mit Clara Specht so sein“, ist sich der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete sicher. Klar ist für Nemeth, dass eine Gewerkschaft wie die CGM in der heutigen Arbeitswelt nach wie vor eine wichtige Rolle einnimmt. „Die tägliche Arbeit der CGM wird von mir sehr hoch eingeschätzt. Es braucht bei den Gewerkschaften weiterhin einen gesunden Wettbewerb untereinander. Nur so können Arbeitnehmerrechte auch zukünftig bestmöglich geschützt werden“, so Nemeth.

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