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Saubere Luft von der PlasmaAir AG in Weil der Stadt-Hausen

Saubere Luft ist überlebenswichtig! Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Straße in Stuttgart oder die Abluft in einem Industriebetrieb handelt. Letzteres gewährleisten Firmen wie PlasmaAir. Die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz besuchte deshalb zusammen mit Marc Biadacz MdB und dem neuen Ersten Beigeordneten der Stadt Weil der Stadt, Jürgen Katz, das mittelständische Unternehmen in Hausen.

Dr.-Ing. Bernd Glocker stellte zusammen mit Dr. Silke Marienfeld das im Jahr 2000 aus der Universität Stuttgart als Start-Up heraus gegründete Unternehmen mit heute 13 Mitarbeitern vor. Entwickelt werden dort innovative und individuelle Lösungen für Abluftprobleme. Im Fokus stehen – neben der Erfassung und Analyse von Abluftproblemen sowie der Entwicklung und dem Einsatz konventioneller Verfahren (chemische Wäscher, Adsorber, etc.) – insbesondere Anlagen, welche auf thermischen Plasmen basieren. In komplexen Verfahren können so auch hohe Konzentrationen schwer abzureinigender Luftinhaltsstoffe gereinigt werden. „Wir entwickeln für unsere Kunden individuelle Lösungen zur Luftreinigung, die bei deren Produktionsprozessen notwendig wird“, erklärte der promovierte Luft- und Raumfahrttechniker Glocker. „Mittelständische Unternehmen müssen weiterhin gestärkt werden. Auf den Schultern dieser hochspezialisierten Firmen beruht der Erfolg unseres Landes“, betonte die Vizepräsidentin des Landtages. PlasmaAir ist auch international tätig und arbeitet u.a. mit Firmen aus Taiwan zusammen. Zu einer weiteren Expansion fehlen aber qualifizierte Arbeiter und geeignete Fachkräfte. Zwar konnte sich das Unternehmen mit internationalen Kräften aus dem Hochschulbereich behelfen und ist dabei, einen syrischen Flüchtling auszubilden, um jegliche personelle Verstärkung müsse aber hart gerungen werden, erläuterte der Firmenchef. Mancher Mitarbeiter, wie die promovierte Physikerin Silke Marienfeld, schätze ausdrücklich die ländliche Lage des Unternehmens; andere jedoch quälten sich mit der schwachen Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Marc Biadacz betonte daher: „Es ist wichtig, dass wir schnell ein Fachkräftezuwanderungsgesetz beschließen, damit Fachkräfte leichteren Zugang nach Deutschland bekommen.“

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