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Martin Weber, meine Meinung: Es geht um 200.000 Arbeitsplätze

Die Automobilindustrie bildet das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Allein in der Region Stuttgart schafft sie 200.000 hochwertige Arbeitsplätze. Man sollte meinen, dass der Erhalt dieser Schlüsselindustrie für jeden Politiker, egal welcher Partei, höchste Priorität hat. Schließlich hängen von ihrem Erfolg auch im Gäu tausende Familieneinkommen ab. Alles andere wäre gegenüber der Zukunft Deutschlands, aus meiner Sicht, verantwortungslos.

Anders sehen dies offenbar SPD und Grüne. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Karl Lauterbach, warnt vor dem Kauf von Benzinmotoren. Diese würden "mehr Klimawandel" verursachen und würden künftig - wie zuvor die Dieselfahrzeuge - ebenfalls mit Fahrverboten belegt. Es müsse "langfristig auch das Aus für Benziner" geben, denn Benziner würden "mehr gefährlichen Feinstaub als ein Diesel" freisetzen. Der selbsternannte Verkehrsexperte Michael Cramer, der für die Grünen im Europaparlament sitzt, rät den deutschen Autobauern und damit auch dem Daimlerwerk in Sindelfingen zynisch einfach Züge und Straßenbahnen zu bauen, um die Arbeitsplätze zu retten. Grüne und SPD profilieren sich auch lokalpolitisch leider immer mehr als Antiautoparteien. In Stuttgart ist die CDU die einzige Volkspartei im Stadtrat, die effektive lokalpolitische Maßnahmen gegen die Dieselfahrverbote forderte.

Bei den anstehen Kommunalwahlen sollte man sich als mündiger Bürger genau überlegen, wer seine Interessen im Gäu am besten vertritt. Denn Fahrverbote könnten auch Herrenberg oder Böblingen drohen. Wir von der CDU-Herrenberg wollen die deutsche Autoindustrie stärken und fit für die Zukunft machen. Dies ist für den Kreis Böblingen von existenzieller Bedeutung. Dazu gehört zu allererst einmal, dass wir aufhören unsere Autobauer künstlich schlecht zu reden. Es ist klar, dass im sogenannten „Dieselskandal“ Fehler gemacht wurden. Aber diese darf man nicht einseitig den Unternehmen anhängen. Für die CDU Herrenberg ist klar, dass die Politik mit der Festlegung unrealistischer Grenzwerte erst dazu beigetragen hat, dass der „Skandal“ entstand.

Um die Probleme anzusprechen hat die CDU-Herrenberg eine gemeinsame Veranstaltung mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Verkehrsministerium Steffen Bilger MdB zur Zukunft des Automobils am 25.10.2018 im Autohaus Weeber in Herrenberg organisiert. Fast alle der zahlreichen anwesenden Bürger forderten, im Interesse der Autobesitzer, müsse mit aller Konsequenz gegen die verhängten und noch geplanten Fahrverbote in Städten gekämpft werden. Fahrverboten im Kreis Böblingen wird sich die CDU daher entschieden entgegenstellen. Ein Schritt dafür ist gegen einen Verein vorzugehen, der sich selbst Deutsche Umwelthilfe nennt. Ein Großteil der Verfahren, welche zu den Fahrverboten führten, wurde von diesem Verein angestrebt. Die Deutsche Umwelthilfe erhielt zuvor tausende Euro an Unterstützung von Toyota, ein Schelm wer Böses dabei denkt. Es ist daher richtig, dass der CDU Bezirksverband Nordwürttemberg unter Steffen Bilger MdB einen Antrag beim Bundesparteitag der CDU eingebracht hat, der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit abzuerkennen und jede Form der staatlichen Unterstützung zu streichen. Wir von der CDU werden auch weiterhin gegen Fahrverbote vorgehen. Geben Sie uns dafür bei der Kommunalwahl Ihre Stimme!

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