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Radschnellweg Leonberg-Höfingen-Ditzingen diskutiert

Alternativvorschlag soll in Gemeindesratssitzung eingebracht werden

Die CDU Höfingen und Leonberg hatten Interessierte zu einem Informationsaustausch zu dem geplanten Radschnellweg eingeladen, der von Weil der Stadt, Renningen über Silberberg, Leonberg, Höfingen, Ditzingen weiter bis Korntal-Münchingen führen könnte.
Kreisrat Dr. Ulrich Vonderheid hatte angeboten, die Strecke vom Leonberger Bahnhof bis zur Sportgaststätte gemeinsam durchs Höfinger Täle mit dem Fahrrad abzufahren. Leider machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Dafür wurde dann in der Sportgaststätte in Höfingen intensiv mit Landwirten, Naturschützern, Radfahrern und Interessierten diskutiert. Dirk Jeutter, nicht nur CDU-Gemeinderat sondern auch Ortschaftsrat in Höfingen teilte mit, dass der Ortschaftsrat auf keinen Fall diesen Radschnellweg durch das Höfinger Täle haben wolle. Der Weg und die Aufenthaltsbereiche werden gerade mittels einer Erbschaft attraktiv gestaltet und renaturiert. Das Täle soll noch mehr der Erholung dienen.
Auf der Alternativstecke von Leonberg an der B 295 direkt nach Ditzingen sehen die Landwirte Probleme. Flächenverbrauch, breite asphaltierte Wege, die von den Landwirten gekreuzt werden müssten, der rege Verkehr zur Kläranlage und die oft verschmutzten Wege waren nur einige wichtige Punkte. Vorgeschlagen wurde eine Alternativstrecke von Leonberg aus kommend rechts der B295 über Gerlinger, Ditzinger Gemarkung direkt zu Thales und Trumpf. Diese Bereiche, so ein Landwirt, wären jetzt schon öffentlich und müssten nur verbreitert werden. Auch angesprochene Radfahrer können sich mit dem Vorschlag anfreunden. Geht es doch in erster Linie darum, optimaler von A nach B zu kommen. Die Fraktionsvorsitzende Elke Staubach sagte zu, die Anregungen mit der Fraktion weiter zu verfolgen. Die Kreisräte Noe und Dr.Vonderheid wiesen auch darauf hin, dass das Thema keine Eile habe und eine mögliche Alternative in Ruhe geprüft werden sollte. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Stadtrat Oliver Zander bedankte sich bei den Anwesenden für den informativen Austausch.

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